ALLE REDEN VOM DIGITALEN WANDEL – ABER WER WANDELT DIE GESELLSCHAFT?

Wenn es nach mir geht, gibt es 2018 ein Zukunftsthema, dem wir ganz besondere Beachtung schenken sollten. Dabei geht es nicht um irgendwelche neuen Technologien oder Transformationen. Mein Trend hat mit uns zu tun, mit mir und mit Ihnen.

Es geht darum, dass wir all die Pflichtübungen, die wir Tag für Tag zu Genüge erledigen müssen, reduzieren und dem Gefühl des „Gehetzt Werdens“ einen Riegel vorschieben. Es geht darum, wieder mehr Resonanz in unser Leben, in unsere Gesellschaft zu bringen. Und dabei möchte ich Trendsetter sein. Ich habe mir das Ziel gesetzt, mich nur noch mit Dingen zu umgeben, die mir Resonanz bringen. Lassen Sie mich am Beispiel Sport verdeutlichen, was ich damit meine.

Weniger ich, mehr wir

In den letzten Jahren hat sich in unserer Gesellschaft eine starke Ich-Kultur ausgeprägt. Die Food- und Fitness-Industrie hat ihr Übriges zugetan, schließlich wird uns über sämtliche Kommunikationswege vermittelt, dass attraktive Menschen durchtrainiert und schlank sind und sich bestens im Bereich der gesunden Ernährung auskennen. Also schaue ich auf mich. Denn ich will sexy sein, ich will einen Sixpack, ich will zu den attraktiven Menschen dazugehören. Ich will eine gute Leistung und ein gutes Ergebnis erzielen. Ich, ich, ich … Aber wo bleibt die Resonanz? Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich liebe Sport und finde ein gesundes Leben sehr wichtig, aber aktuell läuft es zu stark in die falsche Richtung. Es sollte wieder vielmehr darum gehen, mit sich, mit anderen Menschen und der Natur in Resonanz zu kommen.

Resonanz entsteht erst dann, wenn Menschen zusammenkommen, die ähnlich ticken. Wenn sich eine Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Nenner auf ein Ziel einigt. Dann kann gemeinsam etwas bewegt werden, dann entsteht Flow.

Lieber Resonanz als einen Sixpack

Eine Resonanzsportart auszuüben bedeutet, gemeinsam Spaß zu haben, gemeinsam etwas zu erleben und mit sich, den anderen und der Natur verbunden zu sein. Diese losgelöste Atmosphäre lässt Sie zur Ruhe kommen – obwohl Sie gerade Sport machen. Bei einer Sportart, die Resonanz erzeugt geht es nicht um die beste Leistung. Es ist völlig egal, ob Sie einen Waschbrett- oder Waschbärbauch haben. Hier geht es einzig und allein um die Freude, die Sie gemeinsam erleben. Weg von der Ich-Kultur, hin zu mehr Zwischenmenschlichkeit und Naturverbundenheit. Das ist, meiner Meinung nach, eine Entwicklung, die in unserer Gesellschaft teilweise schon stattfindet und von jedem Einzelnen unbedingt erweitert werden muss.

Relaxen statt hetzen

Resonanz hat auch immer etwas mit Gelassenheit zu tun. Wenn Sie sich hauptsächlich mit Menschen umgeben und mit Dingen beschäftigen, die Ihnen Resonanz bringen, dann werden Sie automatisch gelassener. Und Gelassenheit bedeutet auch Souveränität. Das Beste: Souveräne Menschen sind attraktiv – ob mit oder ohne Sixpack.

Gelassenheit – das ist eine Tugend, die wir uns alle wieder aneignen sollten. Schließlich prasseln täglich tausende von äußeren Reizen auf uns ein. Und es ist falsch, auf alles zu reagieren und sich auf alles zu stürzen, was von außen an uns herangetragen wird. Denken Sie doch nur mal an die Mailflut, mit der Sie in Ihrem Job täglich konfrontiert werden. Ich bin inzwischen so gelassen, dass ich auf manche Mails nicht antworte.

Wen bringt eine Antwort weiter?

Vielleicht malen Sie sich gerade aus, was passiert, wenn Sie Ihre Mails einfach nicht mehr beantworten. Wahrscheinlich kommen Sie zu dem Ergebnis, dass das schlichtweg unmöglich ist. Richtig. Sie können nicht einfach nicht antworten. Was Sie aber tun können ist, das Problem an der Wurzel zu packen. Als ich diesen Schritt gemacht habe, bin ich zunächst der Frage nachgegangen, warum ich so viele Mails bekomme. Ein Großteil waren Mails, in denen sich jemand absichern wollte oder Aufgaben delegiert hat. Ich habe kritisch hinterfragt, welche Mails wirklich relevant sind. Was bringt mich meinen Zielen näher, was generiert effektiv einen Nutzen und was stellt nur jemand anderen zufrieden? Glauben Sie mir, Menschen, die das unterscheiden können, sind sehr gefragt!

Seit ich nicht mehr auf alles reagiere, habe ich viel mehr Zeit, mit Menschen zusammenzukommen, die die gleichen Ziele verfolgen und ähnliche Interessen haben wie ich. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Nase auch in Zukunft vorn zu haben – mit und für mehr Resonanz und Zwischenmenschlichkeit in unserer Gesellschaft.

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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