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Globalisierung – Mega-Trend oder alter Hut?

Eines der ganz großen Gespenster in der jüngeren Wirtschaftsweltgeschichte: Uhhhh, Globalisierung! (dicht gefolgt von Uhhhh, Digitalisierung!) Was nicht alles im Argen liegt, nur wegen dieser Globalisierung … 

Aber dabei leben wir schon seit Jahrhunderten in einer globalisierten Welt. Nationen in Europa treiben Handel mit Nationen in Übersee und Asien. Tauschen Güter, Rohstoffe – und auch Krankheiten … Ein alter Hut also? 

Nein, aktuell merken wir sehr deutlich, dass die Globalisierung ein Mega-Trend ist, den wir im Blick behalten sollten …

Globalisierung als Herausforderung

Klimawandel. Pandemien. Migrationsströme. Die großen Probleme unserer Zeit lassen sich nicht mehr einzelstaatlich lösen. Wir bekommen sie nur noch mit Hilfe einer weltumspannenden Gemeinschaft in den Griff.

Wir brauchen die Globalisierung ganz dringend. Und deshalb bin ich davon überzeugt, dass Globalisierung ein Mega-Trend ist, also eine Strömung, die unsere Zukunft massiv beeinflussen wird. 

Um diesen Mega-Trend auch nur einigermaßen erfassen zu können, müssen wir eine Tatsache besonders berücksichtigen.

Globalisierung als Abhängigkeitsgeschichte

Globalisierung als Mega-Trend anzuerkennen, bedeutet, sich die engen und komplexen Verknüpfungen mit anderen Strömungen bewusst zu machen. Was in China auf einem Markt verkauft wird, hat Auswirkungen auf der ganzen Welt, weil die Mobilität sich so stark entwickelt hat und über Flugreisen die Welt so eng aneinander gerückt ist. Weil Aspekte der Gesundheit von so großer Bedeutung sind (sei es durch Infektion oder dann Impfung oder auch den steigenden Anspruch, gesünder zu arbeiten), gibt die Globalisierung auch New Work und Phänomenen wie dem Homeoffice einen Push. Auch der Mega-Trend der Sicherheit wirkt sich in einer globalisierten Welt aus. Oder betrachten Sie nur das Thema Handelskriege. Oder Cyberattacken … Die Verknüpfungen sind vielfältig, die Beeinflussungen sind wechselseitig. Die Abhängigkeiten sind sehr vielgestaltig – und Sie müssen diese überblicken, wenn Sie den Unternehmenserfolg in Zukunft sichern wollen.

Globalisierung als Checkliste

Global oder lokal, das ist für viele Unternehmen eine Frage, die sich durch die aktuellen Auswirkungen der Mega-Trends stellt. Haben Sie zum Beispiel Ihre Produktion auf „Just in Time“ umgestellt, damit Sie Lagerkosten für Rohstoffe oder benötigte Teile von Zulieferern sparen, stellt sich angesichts des Gedankens, dass diese Pandemie nicht die Letzte sein wird oder dass sich vielleicht bald das nächste Schiff im Suezkanal verkeilt, die Frage: Wie sicher sind Ihre Lieferketten? Vielleicht doch ein gewisses Kontingent Rohstoffe lokal vorhalten?

Wenn Sie Globalisierung als Mega-Trend betrachten, dann haben Sie gewissermassen eine Checkliste an der Hand, mit der Sie Ihr Unternehmen abklopfen können. Gerade weil Sie immer auch die anderen Mega-Trends mitdenken: Lieferketten? Absatzmärkte? Arbeitnehmer? Wie sieht es mit der politischen Lage in den Ländern aus, in denen Sie produzieren oder in die Sie liefern? Wie attraktiv ist Ihr Unternehmen als Ziel für Cyberattacken? Kann das Auswirkungen auf Sie haben, wenn auf einem Markt irgendwo auf der anderen Seite der Erde etwas verkauft wird? 

Globalisierung als Ansporn

Globalisierung ist kein Schreckgespenst, aber auch kein Heilsbringer, und es ist auch nicht einfach ein Buzzword. Für mich ist die Globalisierung ein ernstzunehmender Mega-Trend, den Sie um Blick haben sollten, um nicht von den Entwicklungen überrollt zu werden. 

Und ich als Weltbürger lasse mich von diesem Mega-Trend anspornen, gemeinsam mit den Menschen in meinem Umfeld, ob im Privaten oder im Business, unsere Zukunft anzusteuern statt an alten Hüten festzuhalten.

Ihr Markus Hotz

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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