Markus Hotz, Transformation, Veränderung, Zukunft

Eine Transformation gelingt nicht ohne Köpfchen

„Wenn alles in gewohnten Bahnen verläuft, dann ist das ja äußerst zufriedenstellend.“ Ein Klassiker unter den Mindsets in vielen Unternehmen. Zu finden vor allem in solchen Organisationen, die in Zeiten von Digitalisierung, Veränderung und Unternehmenstransformationen schnell den Anschluss an die Erfolgsspitze verlieren werden. 

Und glauben Sie mir: Diese Einstellung sehe ich sehr oft in Unternehmen, wenn ich mit meiner Beratungsfirma Transformationsprozesse entwickeln und unterstützen darf.

Doch die Krux bei der Sache ist: Mit diesem Mindset wird Ihnen eine Transformation ganz sicher nicht gelingen …

Wenn die Gewohnheit dem Neuen weicht … 

Natürlich kenne auch ich das wunderbare Gefühl, wenn ich mich in sicherem Wasser bewege – so richtig schön ausgeglichen und geborgen. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, der nichts mehr liebt als das ihm Bekannte und ein ausgeglichenes Bauchgefühl. Also werden keine Prozesse reformiert und keine Arbeiten modernisiert. Man baut lieber auf Bekanntem auf – auf gemachten Erfahrungen –, als neue Erfahrungen zu machen, und korrigiert immer nur innerhalb der Komfortzone. Es darf nicht allzu anders sein als das Gewohnte. 

Doch dieses Vorgehen entspricht der Führung aus der Vergangenheit – der bekannte Blick in den Rückspiegel. Auf das Bewährte setzen heisst, eine Intuition zu nutzen, die auf gemachten Erfahrungen basiert. In der heutigen Zeit braucht es aber Führung aus der Zukunft, also eine andere Form der Intuition, die zukunftsgerichtet ist. 

Das Mindset für die Zukunft

Ein optimales Mindset sollte also mit einer zukunftsgerichteten Intuition bestückt sein. Sie arbeiten faktisch mit dem, was Sie zur Verfügung haben. Negative, angsterfüllte Gedanken unterbinden Sie ganz einfach. Als Führungskraft brauchen Sie die Fähigkeit, das Unerwartete anzunehmen und damit zu arbeiten. Dann leben Sie im Hier und Jetzt und können Veränderungen aktiv antreiben. Nur mit einem open mind, mit einer geistigen Präsenz im Hier und Jetzt, gelingen Transformationen. 

Das fällt natürlich nicht jedem gleich leicht. Um sich in einem Transformationsprozess zurechtzufinden, benötigt eine Führungskraft auch Demut – „Ich kann die Dinge nicht immer ändern, wie ich sie will, das Leben richtet sich nicht immer nach dem, was ich gerne hätte.“ Die Kunst liegt darin, mit dem zu arbeiten, was aktuell vorhanden ist und das Beste daraus zu machen.

Das Problem mit den nicht messbaren Dingen 

In vielen Fällen geht es um die Dinge, die nicht messbar oder wägbar sind. Sie machen den Unterschied. Firmen tun sich aber grundsätzlich schwer, mit nicht messbaren Dingen. Wie soll man das Unmessbare messen, abwägen, beweisen? Wie soll das funktionieren? Diese weichen Faktoren werden gerade deshalb oft vernachlässigt, während die harten Faktoren im Vordergrund stehen. Dabei produzieren weiche Faktoren die harten Faktoren. Für mich als Unterstützer und Sparringspartner liegt die Schwierigkeit genau darin, in der Vermittlung dieser Tatsache. 

Ebenfalls wichtig bei diesem Mindset ist es, in sich selbst zu ruhen. Dass Sie darauf vertrauen, dass die Dinge, die passieren, auch zielführend sind – eine Form von Urvertrauen. Auch wenn Sie das nicht gleich zu Beginn sehen können … 

Klarheit für Erfolg

Denn bei Transformationen gilt immer die Devise: Don’t crack under pressure! Wenn ein Transformationsprozess am Anfang nicht gleich funktioniert, wie eine Führungskraft sich das vorstellt, dann darf sie nicht gleich aufgeben und sich auf alte Wege begeben – sonst war schliesslich die ganze Arbeit umsonst. Stattdessen muss sie weiter ihr Ziel in der Zukunft im Auge haben – und am besten darüber hinausblicken. 

Eine Führungskraft braucht Klarheit über die unternehmerische Strategie, das interne Verhalten und die organisatorische Kommunikation. Wo es nötig ist, muss sie konsequent und fokussiert in ihrem Handeln sein. Sonst kann eine Führungskraft ihre Aufgaben im Wandel nicht erfolgreich meistern.

Voll auf Wandel programmiert

Sie sehen, eine Transformation kann nicht erst damit beginnen, die ersten Schritte im Prozess zu gehen, der Kopf muss mit dem richtigen Mindset mitspielen. Wenn die Haltung nicht auf Wandel programmiert ist, werden die Prozesse sehr schwierig. Transformation ist somit eine Form von Lebenseinstellung. Darum spielt bei allen Transformationsprozessen immer das Hinterfragen von eigenen Mindsets und das Entwickeln von neuen Weltanschauungen eine wichtige Rolle. Bei diesem Schritt kann jemand wie ich Sie natürlich unterstützen, doch die Entscheidung, wie weit Sie gehen wollen, treffen Sie als Führungskraft in Ihrem Unternehmen schliesslich ganz allein. 

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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