Markus Hotz, Transformation, Veränderung, Führung, Unternehmen

Was Transformation und ein Menu surprise gemeinsam haben

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dementsprechend lässt er sich nur widerwillig auf Veränderungen ein – und schon gleich gar nicht, wenn es wie in der Transformation eine ganze Menge davon auf einmal sind. Vor dieser Herausforderung stehen Sie als Unternehmer nicht nur ganz persönlich, sondern auch, weil Sie sich wünschen, dass die Mitarbeiter Ihres Unternehmens mit der Transformation zurecht kommen. Denn sich auf diese Transformation einzulassen, ist für alle Beteiligten lohnend.

Dass das so ist, ist mir erst kürzlich im Restaurant wieder richtig bewusst geworden …

Ungeahntes Feuerwerk

Wir in unserer Familie lieben gutes Essen. Deshalb gehen wir immer, wenn ich meinen Sohn in Zürich treffe, schön essen. Beim letzten Mal besuchten wir ein Restaurant, das uns empfohlen worden war. Zu unserer Überraschung konnten wir nicht à la carte bestellen. Stattdessen erwartete uns ein Menu surprise. Hätten wir das gewusst, wären wir in ein anderes Lokal gegangen – zumindest ich. Doch jetzt waren wir schon einmal da und zogen es durch. 

Am Ende hatte es sich so was von gelohnt: Unser Horizont wurde erweitert. Unsere Gaumen erlebten ein Feuerwerk an Aromen, das wir in dieser Kombination noch nie ausprobiert hatten – und wahrscheinlich auch nicht bestellt hätten, wenn wir hätten wählen können. Es war einfach genial! Obwohl oder vielleicht gerade weil es so anders war, als wir es gewohnt waren.

Doch so ein Einlassen auf Ungewohntes kostet Überwindung …

Überwindung braucht Vertrauen

Für jeden Unternehmer und Mitarbeiter ist der Transformationsprozess ein Menu surprise –eine Herausforderung, weil Abweichung von der Gewohnheit, und eine Chance auf neue Erfahrungen. Um sich darauf einzulassen, hilft es ungemein, auf etwas vertrauen zu können: Im Unternehmen ist das der Sinn und das gemeinsame Ziel. Und der Unternehmer kann und muss aus meiner Sicht in dieser Situation zum Sinnstifter werden: Indem er Entscheidungen offenlegt und erklärt, wie er zu diesen gekommen ist. Warum er so entschieden hat. Damit seine Leute den Sinn dahinter erkennen können. 

Auch ganz offene Fragen wirken sinnstiftend: „Warum tun wir, was wir hier tun, habt ihr eine Vorstellung? Macht das aus eurer Sicht Sinn?“ So kann das Team eine gemeinsame Vision entwickeln, hinter der jeder Einzelne steht. Bei all diesen Fragen geht es nicht um einen simplen Job, sondern um das grosse Ganze. 

Ich selbst versuche als Unternehmer stets, ein Big Picture zu zeichnen, das verständlich ist und für die meisten Teammitglieder Sinn macht. Es ist mir wichtig, Klarheit zu schaffen und ein Verständnis zu entwickeln. Damit alle für sich entscheiden können: „Das macht für mich Sinn. Oder nicht. Ich bleibe an Bord – oder nicht.“ 

Reicher werden

Wenn alle im Unternehmen nach vorne schauen, die Rahmenbedingungen annehmen, dann sind sie für die grossen Wellen gewappnet. Wenn sie sich auf das Ziel fokussieren und die Transformation im Blick haben. Dann sehen sie, wo sich die nächste Welle aufbaut. Und erkennen, mit wem sie auf dem Weg zum Ziel zusammenarbeiten müssen. 

Gewinner werden immer die Lernenden sein, die sich weiterentwickeln wollen – die sich auf das Menu surprise einlassen. Die nicht müssen, sondern wollen, weil diese innere Grundüberzeugung Teil ihres Wesens ist. Sie nehmen die Herausforderung der Transformation an und erleben das Glücksgefühl, wenn sie die Veränderung meistern. 

Denn so wie jedes Menu surprise eine Bereicherung an sinnlicher Erfahrung ist, ist auch die Erfahrung, mit Veränderungen souverän umgehen zu können, eine Bereicherung für die Entwicklung – für die persönliche wie die es Unternehmens.

Menü

Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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