Druck, Zukunft, Markus, Hotz

DRUCK AUS, ZUKUNFT AN!

Da staunte ich nicht schlecht: Durch einen Kunden erhielt ich kürzlich die Anfrage einer Berufsschule. Ob ich nicht helfen könne: „Viele Lehrer stehen kurz vor dem Burnout“, hieß es. Der alltägliche Druck sei kaum tragbar.

Nun zählen Berufsschulen nicht unbedingt zu meinem klassischen Klientel, aber das Problem erkannte ich sofort wieder: Druck von allen Seiten – darunter leiden auch Unternehmer und Führungskräfte.

Schneller!

Die Ursachen kennen Sie selbst aus dem Effeff: Der Umsatz muss hoch, der Zeitaufwand runter. Das Ergebnis muss sich sehen lassen können, sich aber auch betriebswirtschaftlich rentieren. Und gleichzeitig hält die Kundschaft die Füsse nicht still: Märkte ändern sich, das Kaufverhalten von gestern hat nichts mehr mit den Ansprüchen von morgen zu tun. Ach ja, und kosten darf das Ganze natürlich am besten auch nichts.

Mittendrin in diesem Turbo-Waschgang stecken dann meine Kunden und sagen mir: „Wir müssen irgendwie noch schneller werden!“
Bis ich auf die Bremse drücke.

Reiz mich nicht!

Ein Unternehmen, das schnell und leichtfüssig in die Zukunft gehen möchte, muss aus meiner Sicht zunächst einmal: langsam machen. Die Geschwindigkeit drosseln. Den überhitzten Motor runterfahren.

Auf diese Aussage begegnen mir oft grosse Augen: „Langsam machen – um schneller zu sein?“ Das geht doch nicht in einer Zeit, in der Reize auf uns einprasseln wie Gewehrfeuer!
Meinen Kunden erzähle ich dann gern ein kleines Beispiel: Vor kurzem habe ich mit meiner Familie einen kleinen Filmabend veranstaltet. Ein paar Freunde meiner Tochter waren da. Wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne unserer Gäste währte, fand ich erschreckend und schrecklich zugleich: Kaum flimmerte der Film ein paar Minuten, hatten die ersten bereits ihre Handys gezückt. Doppelte Reizüberflutung auf mindestens zwei Kanälen.

Das Schöne ist: Was beim Handy hilft, gilt auch im Unternehmen. Schalten Sie den Reiz aus.

Ganz ruhig!

Im Business bedeutet das für mich: Raus mit dem Tempo, rein in die Reflexion. Die zunehmende Komplexität und die gestiegene Geschwindigkeit sorgen nämlich vor allem dafür, dass Sie gar keine Zeit mehr für die Reflexion Ihrer Arbeit und Ihrer täglichen Handlungen finden.

Wie wollen Sie unter diesen Bedingungen feststellen, welcher Weg Sie effizient in die Zukunft führt?
Für mich ist der erste Schritt jeder Zukunftsreise deshalb immer zuerst das Innehalten. Wo wollen Sie denn überhaupt hin? Wie sähe der Idealzustand in drei, vier, fünf Jahren aus?

Und dann haben Sie das Werkzeug an der Hand, mit Vollgas auf genau diese Zukunft zuzusprinten. Weil Sie sich vorher in Ruhe überlegt haben, welche Schlüsselaktivitäten Sie dafür umsetzen müssen, welche Sie lieber sein lassen und welche Sie in Balance bringen möchten.

Auf dieser Basis können Sie dann reflektiert entscheiden.

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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