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FRAUEN AN DIE MACHT!

Traurig, aber wahr: Auch im Jahr 2018 steckt in vielen Menschen noch die archetypische Denkweise, dass es Aufgabe des Mannes sei, arbeiten zu gehen, Geld zu verdienen und Karriere zu machen – die Frau bleibt selbstverständlich zuhause.

Diese überholte Denkweise spiegelt sich auch in Unternehmen und Gremien wieder: In den hundert größten Unternehmen der Schweiz gibt es gerade einmal drei weibliche CEOs! Drei! Das ist doch unfassbar. Und ich befürchte, dass die Schweiz nicht das einzige Land ist, das in dieser Hinsicht Nachholbedarf hat.

Verschenktes Potenzial

Ich finde diese Tatsache außerordentlich schade, denn uns Unternehmern entgeht damit eine Unmenge an Potenzial. Im Vergleich zu Männern, in deren Machowelt unumstritten ein Machtanspruch herrscht, dominiert bei Frauen der Leistungsgedanke. Eine smarte und intelligente Frau verändert in einem Gremium die Dynamik zum Positiven. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Führungsteams mit Männlein und Weiblein deutlich erfolgreicher sind. Wir Männer müssen es einfach einsehen: Frauen haben etwas, das wir nicht haben: eine ganz andere Wahrnehmung. Und genau die kann zum Wettbewerbsvorteil werden. Es ist offensichtlich: Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen!

Klar, in vielen Köpfen bleibt das „Problem“, dass Frauen höchstwahrscheinlich irgendwann Kinder bekommen und dann nicht mehr Vollzeit arbeiten werden. Böse Zungen mögen sagen, dass sich die Frauen damit selbst die Chance auf eine Beförderung verbauen, denn leider herrscht in vielen Unternehmen immer noch das ungeschriebene Gesetz: „Nur wer präsent ist, kann befördert werden“.

Die Pflicht den Weg zu ebnen

Aber das ist in meinen Augen kein Problem der Frauen. Was sollen sie auch machen? Keine Kinder mehr bekommen? Unwahrscheinlich und auch unerwünscht … Es ist Aufgabe der Politik, der Wirtschaft und jedes einzelnen Unternehmers mehr Modelle zu schaffen, die eine Koexistenz von Familie und Beruf ermöglichen. Die Welt dreht sich nun mal extrem schnell. Wer zu lange fehlt, verpasst den Anschluss. Deshalb muss es für gut ausgebildete Frauen möglich sein, schnell wieder in ihre Position zurückzukehren. Was jetzt noch eine Ausnahme ist, muss salonfähig werden. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe absolut nichts gegen die traditionelle Rolle. Es darf einfach nicht das einzige Modell bleiben.

Das wird unsere Kultur verändern. Das wird die Dynamik in Ihrem Unternehmen verändern. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass die Ergebnisse um 99 Prozent besser werden. Lassen Sie uns gemeinsam diese politische und unternehmerische Verbesserung angehen!

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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