Markus Hotz, digitale Transformation, Digitalisierung, Frauen, Transformationsprozess, managermagazin

This is a Man’s (Business) World?!

„Männliche Aufsichtsräte berufen kaum Frauen in Vorstände“ – so lautete vor einigen Tagen die Schlagzeile im manager magazin. Dabei deckte die Presse in meinen Augen nicht nur moralisch ein echtes Armutszeugnis auf.

Nein, auch wirtschaftlich ist das gesetzte Ziel von „Null Frauen“, das sich demnach viele Unternehmen setzen, ein schlechtes Omen.

Ziel verfehlt

Denn worauf diese männlichen Aufsichtsräte scheinbar kein Augenmerk legen, ist die Zukunft ihrer Unternehmen. Sie verschliessen die Augen vor den neuen Herausforderungen, die durch Globalisierung, Digitalisierung und vielem mehr unbestreitbar vor ihnen liegen.

Im Bereich der Transformation wäre es beispielsweise wichtig, Frauen mehr ins Spiel zu bringen. Sie haben natürliche Qualitäten, die Transformation voranzutreiben. Doch viele Unternehmen erkennen das nicht. Obwohl sie sich in der Transformation befinden. Aber nur in einer äusserlichen Transformation, bei der sie zwar an der Hülle arbeiten, dadurch aber solche kostbaren Chancen, etwas zu bewegen, verschenken. Und das Vertrauen der Mitarbeiter verlieren.

Hoch hinaus

Meinen Klienten erkläre ich die Transformation immer mit dem folgenden Bild: Ein Transformationsprozess ist wie Bergsteigen. Bevor es in die Wand geht, müssen wir klären: Sind wir alle willig und bereit dazu, bis zum Ende, also auf den Gipfel zu klettern und wieder zurück? Falls nicht, lassen wir es. Falls ja, dann machen wir es gemeinsam, helfen und sichern einander.

Denn wenn wir fünf Meter über dem Boden hängen, gibt es nur noch eine Richtung: nach oben. Auf halber Strecke tut es meistens weh, man wird langsam müde und verliert die Lust. Wir müssen aber im Flow bleiben. Wir müssen weiter, müssen den Schmerz im Griff haben. Denn wenn wir in der Mitte loslassen und abbrechen, stürzen wir ab. Das gilt für den Bergsteiger wie für das Unternehmen. 

Gold wert

So auch bei einem grossen Unternehmen, das mich dafür buchte, anlässlich des Weltfrauentags seine weiblichen Führungskräfte in die LifeDesign-Methodik einzuführen. Die Unternehmensleitung und das HR hatten erkannt, dass sie mit dem alten Denken viel Kapital verspielte – indem sie die weiblichen Führungskräfte zu wenig proaktiv in Führungsrollen führte oder sie wie männliche agieren liess. Und damit ein grosses Plus unter den Tisch fallen liess: die Kooperationsfähigkeit der Frauen.

Dieses Kapital ist Gold wert. Vor allem in der Transformation. Um diese wertvollen Eigenschaften zu fördern und zu mehren, unterstütze ich die weiblichen Führungskräfte. Damit sie mit mehr Mut und Selbstvertrauen ihre Rolle als Führungspersönlichkeit weiter stärken und ausbauen können. Damit sie selbstbestimmt ihren Platz in den Führungspositionen finden können. Glaubwürdig und mit ihren eigenen Qualitäten. Das nenne ich menschliche Transformation. 

Die echten Gewinner

Unternehmer, die im Denken und im Handeln beweglich bleiben und auf Kooperation setzen, sind wach. Sie können die Zeichen deuten, schon kurz bevor die nächste Veränderungswelle anrauscht. Weil sie nicht auf ein fertiges Programm zurückgreifen oder den Autopiloten automatisch installiert haben. Sie reflektieren. Wagen Neues und setzen auf das Momentum – den günstigen Augenblick.

Welche weiteren Aspekte die Gewinner der Transformation in meinen Augen mit Bravour meistern, das lesen Sie in meinem Buch „Wer sich festhält, kann den Ball nicht fangen“.

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Egal, ob aus dem Engadin, von Hawaii oder von einem anderen schönen Plätzchen dieser Welt: Markus Hotz schickt Ihnen Geschichten aus seinem Leben als Transformator, schenkt Ihnen Denkanstösse und versetzt Ihnen den manchmal nötigen Push in einer Zeit der Veränderung – ohne Jammern, dafür mit ansteckendem Tatendrang. Und weil sein Sport bei ihm eine hohe Priorität hat, auch sicherlich nicht zu oft.

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